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Das Ausstellungsprojekt „Canaletto & Bellotto: zwischen Venedig, London und Wien“ verwandelt den gesamten Museumsweg in eine fließende und immersive Reise durch die Stadtlandschaft des 18. Jahrhunderts. Das architektonische Konzept erhebt die „Landschaft als roten Faden“ der Erfahrung und übersetzt die Dynamik des Wassers sowie die solide Architektur der Brücken in eine organische Räumlichkeit, die die Besucher durch die berühmten Veduten der beiden Meister führt. Innerhalb des monumentalen Saals VIII wird die Gestaltung durch eine Abfolge imposanter, drei Meter hoher geschwungener Wände definiert, die entworfen wurden, um die ständige Wellenbewegung der Kanäle und der großen europäischen Flüsse zu evozieren. Diese geschmeidigen Strukturen beschränken sich nicht darauf, den weiten Raum zu gliedern, sondern definieren seinen erzählerischen Rhythmus. Dabei begleiten sie den Blick zu den thematischen Schwerpunkten und senken sich strategisch ab, um die Vitrinen der Exponate elegant in das Gesamtbild zu integrieren. Auch die Farbwahl spielt eine grundlegende narrative und symbolische Rolle für das Gelingen des Projekts: Ein intensives Blau überzieht die geschwungenen Elemente als klare Hommage an das Element Wasser, während ein warmer Sandton die übrigen Oberflächen prägt und so die Materialität sowie die warmen Nuancen der damaligen Stadtarchitektur präzise widerspiegelt. |